Digitale Unternehmensarchitektur für das digitale Geschäft

Published on 09 Jan 2023

Digitale Transformation von Unternehmen

In den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts wurde die Weltwirtschaft von einem Trend zur digitalen Transformation vorangetrieben. In nur zwei Jahren, von 2019 bis 2020, hat sich die Geschwindigkeit dieses Wandels praktisch verzehnfacht.

Die Triebkräfte dieser Beschleunigung erstrecken sich über ein breites Spektrum technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen, deren Abschwächung über Jahrzehnte hinweg nicht zu erwarten ist. Dazu gehören:

  • Drahtloser Zugang für Milliarden von Menschen
  • Smartphones als App-Plattform nutzen
  • Höhere Geschwindigkeit und Größe von Cloud-basierten Anwendungen
  • Begrenzte Anzahl an Ingenieuren und Entwicklern
  • Kunden verlangen nach besseren, einfacheren Erlebnissen, die sie bestärken.

Alle diese Faktoren haben eines gemeinsam: einen zunehmenden Bedarf und Wunsch nach Innovationen .

Dieser Weg zur digitalen Transformation nimmt langsam Gestalt an. Es zeichnet sich eine Transformation hin zu vollständig digitalen und automatisierten Unternehmen ab, die die erforderliche Anpassungsfähigkeit erfordert, um auf Veränderungen im Ökosystem, in der Gesellschaft, in der Technologie und bei den Kundenbedürfnissen zu reagieren, wobei der Fokus auf dem Kundenerlebnis, neuen Wegen der Wertschöpfung und einer Neugestaltung der technischen Grundlage des Unternehmens liegt. Der Kern dieses Wandels besteht in der Notwendigkeit, Geschäft und Technologie für Innovationen zu optimieren.

Eine innovative Formel für Wachstum schaffen

Heute ist für die meisten Unternehmen Stabilität im Mittelpunkt und Innovation am Rande ein Dauerthema. Wenn ein Unternehmen über eine lukrative Produktlinie oder Dienstleistung verfügt, wird es nicht leichtfertig Risiken eingehen, wenn es die notwendigen Kompetenzen verliert, um diese aufrechtzuerhalten.

Unternehmensleiter können jedoch neue Ideen an einer begrenzten Gruppe von Kunden testen, um zu sehen, ob das neue Produkt oder die neue Dienstleistung Anklang findet, ohne dabei das gesamte Unternehmen zu gefährden.

Dies spiegelt sich oft im Anteil der IT-Ausgaben wider, der für die Aufrechterhaltung der Kernkompetenzen aufgewendet wird, was seit Jahrzehnten der Fall ist. Selbst trotz der rasanten Beschleunigung der digitalen Transformation durch die globale Pandemie geben Unternehmen immer noch viel mehr für ihre Kernkompetenzen aus als für Innovationen: Im Durchschnitt verwenden sie nur 15 % der Mittel für geschäftliche Innovationsprojekte und 59 % für den täglichen Unternehmensbetrieb.

Normalerweise ist das nicht immer negativ. Wir befinden uns jedoch nicht in einer normalen Situation. Der Konjunkturzyklus hat sich zu einem gewandelt, in dem die Unternehmen innovativ sein und ihre Netzwerkstrategie überdenken müssen.

Das Budget spiegelt nicht vollständig die Anpassungsfähigkeit einer Organisation wider

Ein besserer Maßstab basiert auf der Fähigkeit zur Erfindung, und dieser Maßstab hängt letztlich von den Menschen ab. Die gute Nachricht ist, dass trotz des zusätzlichen Drucks auf die IT durch die jüngste Umstellung auf eine überwiegend hybride (Remote/Büro-)Belegschaft fast die Hälfte der Unternehmen (40 %) damit rechnet, mehr IT-Mitarbeiter einzustellen, um die Nachfrage zu decken. Die schlechte Nachricht ist, dass zusätzliche Mitarbeiter, die den Kern aufrechterhalten – also dafür sorgen, dass die Lichter an bleiben – nicht immer die Innovationsfähigkeit des Unternehmens steigern. Dazu muss Technologie eingesetzt werden, um die Mitarbeiter zu befähigen, sich auf die Wertschöpfung durch Innovation zu konzentrieren, anstatt Werte durch die Aufrechterhaltung des Status quo zu erhalten.

Bedenken Sie Folgendes: Ein Unternehmen ist seit vierzig Jahren im Geschäft. Es verfügt über zahlreiche erfolgreiche Produktlinien und kann jedes Jahr ein oder zwei neue Produkte oder Dienstleistungen einführen. Der Großteil der Ressourcen des Unternehmens wird für die Aufrechterhaltung seines Kerngeschäfts eingesetzt, während nur ein kleiner Teil der Belegschaft und der Ressourcen für die Herstellung neuer Waren oder Dienstleistungen eingesetzt wird. Der Großteil des Personals und der Mittel wird für die Aufrechterhaltung des Betriebs eingesetzt.

Dies deutet auf die begrenzte Anpassungsfähigkeit des Unternehmens hin. Die Unfähigkeit des Unternehmens, aus Marktbewegungen Kapital zu schlagen, stellt einen erheblichen Wettbewerbsnachteil dar. Mit der Einführung der öffentlichen Cloud und der anschließenden Akzeptanz ihres Betriebsmodells wurde ein erheblicher Teil der grundlegenden Infrastruktur, die zur Herstellung von Waren oder zur Verwaltung von Dienstleistungen erforderlich ist, zu geringen Personalkosten betrieblich zugänglich.


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